Angezockt und Durchgezockt – Ich start mal ne Rubrik

Seit ich mir wieder Steam auf meinem Rechner eingerichtet habe, will ich schon etwas zu Spielen schreiben. Also start ich doch mal den Versuch mich als Game-Blogger zu etablieren. *IRONIE*

Angezockt und Durchgezockt nenn ich den Spaß mal. Nach einem ganzen einfachen Prinzip, entweder ein Spiel gefällt mir, es wird durchgezockt und ich schreib was drüber oder es wird angezockt, ist nicht das Wahre und ich schreib was drüber.

 

Den Start mach ich mit einem ganz klaren Durchgezockt. Es geht um Thief: Deadly Shadows. Dabei handelt es sich nicht thiefum das im Februar auf den Markt gekommene Thief, sondern den Vorgänger aus dem Jahr 2004.

Worum gehts in dem Spiel? Thief sagt eigentlich alles. Man schlüpft in die Rolle von Garrett dem Meisterdieb. Man stiehlt, und stiehlt und stiehlt. Aber im Gegensatz zu auch meinem ersten Verdacht geht es nicht darum teuren Schmuck oder so etwas zu stehlen, sondern zu meist um Artefakte oder Informationen. Natürlcih kann man auch teuren Schmuck stehlen, sollte man auch, den so finanziert man sich seine Ausrüstung. Meine Bevorzugte Waffe: Der Knüppel. Nahezu lautlos kann man so Wachen oder andere Personen mit einem Schlag von hinten ausschalten ohne großartig Sauerei zu machen.

Viel wichtiger als das stehlen ist letzendlich unentdeckt zu bleiben. Durch den Schatten zu schleichen, an Wachen vorbei zu der Beute und wieder davon. Die bereits erwähnte Ausrüstung ist dabei durchaus hilfreich. Mit Wasserpfeilen löscht man licht, mit Gaspfeilen oder -bomben lassen sich Wachen ausschalten. Feuerpfeile helfen gegen Untote und mit Moospfeilen lässt sich der lauteste Boden mit einer natürlichen Trittschalldämmung versehen.

Nachdem ich jetzt nicht großartig Spoilern will folgt nun was mir an dem Spiel besonders gefallen hat und was eher weniger. Ich muss dazu sagen die beiden Vorgänger Thief und Thief Dark Project habe ich beide ebenfalls gespielt und werde zum Teil zu den beiden Spielen Vergleiche ziehen.

 

Besonders gefällt mir schon seit Teil 1 die Ego-Perspektive. Zugegeben zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig gewesen, dennoch habe ich die Möglichkeit der Third-Person-View nie genutzt.

Die Story hat mich gepackt und zwang mich das Spiel innerhalb von 2 Tagen durchzuzocken. Wie gesagt ich möchte nicht Spoilern, aber man möchte einfach wissen wie es mit Garrett und den Geschehnissen in der Stadt (die auch immer nur die Stadt genannt wird) weitergeht.

Die Stadt ist auch liebevoll gestaltet. In mehrere Viertel eingeteilt die man nach und nach auch alle besuchen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist es in Deadly Shadows möglich zwischen den Missionen durch die Stadt zu schleichen, die Beute zu verkaufen, Ausrüstung zu kaufen und in Häuser einzubrechen.

Manche kritisieren ja dass man in diesem Spiel nicht einen auf Rambo machen kann falls man Lust hat. Ich finde gerade dass so gut. Man kann mal Schläge einstecken und auch mal einen Feind bekämpfen falls man ihn nicht diskret ausschalten kann. Aber größtenteils hat man einfach keine Chance wenn man nicht im Schatten bleibt.

Was leider nicht so toll ist: Manchmal sind die Wachen einfach echt strohdoof. Merken nicht wenn Kollegen fehlen oder ändern auch nichts an ausgeschalteten Lichtern. Manchmal gut für den Dieb, manchmal machts das aber auch sehr einfach.

Die Grafik ist für das Jahr 2004 durchaus ok und um Welten besser als bei den Vorgängern. Soweit kann ich sagen wer nicht immer Rambo sein muss und auf Stealth-Action steht. Dem sei Thief:Deadly Shadows dringend empfohlen.

Gerne dürft ihr auch mal auf meinem Steam-Profil und meiner Wunschliste vorbei schauen 😉

 

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