Tagebuch eines Schlaflosen I

Momentan begleitet mich ein Freund, den ich nach langem Kampf vor einem Jahr für besiegt gehalten habe: Die Schlafstörung. Eine nichtorganische Insomnie. F51.0.

Das heißt: Mein Körper ist nicht Schuld. Man kann mich drehen, wenden, untersuchen wie man will, man findet nichts was diese Schlafstörung ausgelöst hat.

Auch der lieb gemeinteste Ratschlag ever: Schlaf dich halt mal aus. Bringt leider wenig. Denn dass Problem ist nicht mangelnde Müdigkeit.
Müde ist man ohne erholsamen Schlaf schnell den ganzen Tag. Müde, Konzentrationsspanne wie ein Eichhör…. oh eine Nuss …nchen und Augenringe bis in die Kniekehle, um nur mal einen kleinen Auszug der Probleme zu zeigen.

Ich denke aktuell wird mich das Thema noch eine ganze Weile beschäftigen. Ich werd euch auf dem laufenden halten!

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3 Kommentare zu „Tagebuch eines Schlaflosen I

  1. Manchmal muss man es wahrscheinlich akzeptieren (das ist sehr schwierig), wenn organisch nichts festzustellen ist.
    Ich hätte auch ein paar Tipps, die du vielleicht gar nicht mehr hören kannst.

    Schlaf mit dem Kopf im Norden oder Nordosten, wobei sich dann natürlich die Füße gen Süden bzw. Südwesten recken.
    Dieser Feng Shui Tipp kam von einem koreanischen Sechsklässler, nachdem er hörte, dass unsere Tochter als Baby nicht einschlafen konnte. Danach ging es besser mit ihr.

    Hast Du das schonmal probiert?

  2. es ist natürlich sehr sehr doof, wenn man nicht schlafen kann, aber schlafen muss, weil man am nächsten tag zur arbeit muss oder ähnliches. vor allem ist man irgendwann an einem punkt, wo man gefühlt kurz vor dem wahnsinn steht, wenn der geist einfach nicht mehr kann und man trotzdem gar nicht in den schlaf kommt. vor ein paar jahren hatte ich das mal ein paar wochen. es fing damit an, das ich immer mitten in der nacht zur gleichen zeit wach wurde und dann irgendwann gar nicht mehr pennen konnte. ich war kurz vor dem durchdrehen. und ich hab dann einfach aufgegeben. aufgegeben schlafen zu wollen, aufgegeben funktionieren zu wollen. und es ging irgendwie. die arbeit hat darunter gelitten, zum glück hatte ich damals einen chef, mit dem ich sprechen konnte und der mich so gelassen hat. auch wenn ich eben nicht mal zur hälfte anwesend war.
    hab ich einen rat für dich? irgendwie nicht. versuche, wenn es geht nicht zu verkrampfen, vertraue darauf, das der schlaf irgendwann kommen wird. der mensch verträgt eine menge. und du bist nicht alleine.

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