Das Sonntagsversprechen am Dienstag

Oder wie ich eine neue geile Band gefunden habe

Konzerte sind unter meinen Terminen und Veranstaltungen zum Zeitvertreib eher selten anzutreffen, um so erstaunlicher ist das Konzert das ich besucht habe in der Reihe meiner besuchten Konzerte: Hammerfall, Dream Theater, Sportfreunde Stiller und jetzt kommts Tiemo Hauer!

Wer zur Hölle ist Tiemo Hauer? Gute Frage, viel zu ihm sagen kann ich auch nicht. Der normale Tiemo Hauer Fan ist ca. 22 Jahre alt und weiblich, dementsprechend war ich als Mann nicht nur ganz klar in der Unterzahl sondern auch eindeutig wegen einer 21-jährigen, weiblichen Person dort.

Jetzt muss ich sagen, so schlecht ist du Musik nicht, aber eventuell ist Tiemo an chronischem Liebeskummer erkrankt. Sehr melancholisch, viel Liebes-bla-blub.
Dennoch hörbar, vor allem wenn man mal Liebeskummer hat ;-).

Jedenfalls die geile Band ist nicht Tiemo Hauer, sondern seine Vorband. N bisschen Hipster hier, eine Basedrum da, eine Mandoline dort, ein Gitarrist der die Gitarre etwas höher trägt, der andere Gitarrist der sie tiefer trägt aber dafür keine Schuhe an hat (und dessen Oberteil aktuell bei H&M im Sale ist :-P), ihr seht ich hatte meine Freude an der Band, das ist „The sunday promise“.

Aber natürlich ist diese Band mehr als gerade beschrieben. Die Musik passt nicht in eine Schublade, was ich sehr gerne mag, hat aber durchaus etwas von Indie-Rock.
Mit den Jungs würde ich echt gern mal am Lagerfeuer sitzen auch wenn ihre Musik nur an ein paar Stellen nach kuschligem Lagerfeuer mit Mundharmonika klingt.

Nachdem ich dann nach der Vorband die auch gut ne Stunde gespielt hat, auch Tiemo Hauer überstanden habe (akustisch gesehen war übrigens nicht die Box direkt neben mir, sondern die kreischenden Mädels hinter mir eine Herausforderung für meine Ohren), ließ auch ich mich auf der Welle zum Merchandise-Stand geleiten. Auch da sagt die Auswahl an Produkten viel über die Hörerschaft von Tiemo Hauer aus. T-Shirts gibt es nur im Girlie-Schnitt, und auch nicht mit nem tollen Spruch sondern einem sehr kunstvollem einfarbigen Print von Tiemo selbst.
Also bin ich mal direkt bei der Vorband gelandet, und hab mir in der Hoffnung dass sie noch groß rauskommen und ich dann sagen kann Hey ich hab denen ihr erstes Album und stand bei denen in der ersten Reihe, ihr Album gekauft. A Traveler’s Tale heißt das gute Stück, mit der bereits erwähnten geilen Musik, 12 Songs und das ganze für schlappe 12 Euro. Übrigens kann man bei denen aktuellen auch was gewinnen wenn man sich das Album kauft und mit diesem Schicken Ding fotografiert. Falls ihr schon immer eine Digi-Cam im Jutebeutel gewinnen wolltet.
Also absolute Empfehlung für die Herren. Wer sie live sehen will, kann das momentan geschmeidig bei einem Tiemo Hauer Konzert mit der Liebsten tun da kostet die Karte so um die 20 Euro, also auch kein Vermögen.

Edit(2016): Leider haben die Jungs die Band aufgelöst…

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Transsexualität und Identität – Ein Interview

Ich hatte kürzlich die Ehre ein Interview zu geben. Gelandet ist dieses in der zett, das ist die Zeitung der Evangelischen Jugend in Bayern (ejb). Freundlicher Weise darf ich genau dieses Interview euch hier jetzt präsentieren und möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei Christina Frey-Scholz und Patrick Wolf für die gute Zusammenarbeit dabei und vorallem für die Möglichkeit dazu bedanken!

Und jetzt hier das Interview:

Als Mädchen geboren
Jetzt ist er ein junger Mann!
Julian-Alexander Bauer (19 Jahre) redet offen über seine Erfahrungen mit Transsexualität. Mit 16 hat er mit einer Geschlechtsangleichung begonnen und sagt selbst, „die Geschlechtsangleichung ist für mich noch nicht beendet.“ Julian ist Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer und seit kurzem auch Vorsitzender des Stadtjugendrings Schweinfurt.

Was bedeutet Transsexualität?
Transsexualität oder auch Transidentität bedeutet, die Betroffenen fühlen sich in ihrem
Körper nicht wohl da dieser nicht ihrem empfundenen Geschlecht entspricht.

Wie hast du deine Kindheit erlebt?

Meine Kindheit war vom Alleinsein geprägt. Bereits im Kindergarten trug ich Jungenkleidung, prügelte mich mit anderen und war ein Außenseiter. Das hat sich bis auf mein letztes Schuljahr auch so fortgesetzt. Ich war nie wirklich glücklich, die Mädchen mochten mich nicht, weil ich ein Junge war, die Jungs mochten mich nicht, weil ich in ihren Augen ein Mädchen war.

Wann war für dich klar, dass etwas in dir anders ist?

Ich wusste eigentlich schon immer, dass ich anders bin. Schon im Kindergarten spürte ich, dass es für mich keine passende Schublade gab. Ich dachte wie ein Junge, doch mein Körper war der eines Mädchens – und wurde trotz wünschen und beten zu keinem Jungenkörper.

Wie hat dein Umfeld reagiert?

Ich hatte das Glück, dass meine Eltern mich selten in die Mädchenrolle gezwängt haben. Es spielte für sie keine Rolle, ob ich ein Mädchen oder ein Junge war. Mit 16 outete ich mich als „transsexuell“. Zuerst bei Freunden, die größtenteils wenig überrascht waren. Dann kam ein Stein ins Rollen: In der Schule kämpfte ich darum, von den Lehrern anerkannt zu werden, die Klassenkameraden taten es, zum Glück. Meine Mutter hatte es schon immer geahnt und darauf gewartet, dass ich mich oute. Sie stand voll hinter mir. Mein Vater tat sich anfangs sehr schwer. Er war gegen medizinische Maßnahmen und wollte es nicht akzeptieren. Heute vergisst er schon mal gerne meine Transsexualität und sieht mich ganz selbstverständlich als seinen Sohn an. Wirklich schlechte Erfahrungen habe ich nicht gemacht.

Was hat dir geholfen, mit den Veränderungen umzugehen?

Wichtig war und ist bis heute mein Therapeut. Um sich operieren zu lassen und männliche Hormone zu bekommen, muss man i.d.R. 18 Monate lang zu einem Psychiater gehen. Mit den Veränderungen kam ich ziemlich gut klar. Schwieriger war es für mich, wenn sich etwas nicht veränderte oder jemand nicht Julian zu mir sagte und meine männliche Identität nicht erkannte. Das war zermürbend. Auch während der rechtlichen Änderung meines Namens, die über ein Jahr dauerte, war es gut, jemanden zu haben, um seinen Frust abzuladen. Für mich ging es um Leben und Tod. Meine Freundin lernte ich kennen, als ich noch kein Jahr männliche Hormone bekam und mein Name noch
nicht offiziell geändert war. Trotzdem war und bin ich für sie Julian.

Hast du an Suizid gedacht?

Ich hab mich vor dem Outing jahrelang gequält, hatte schwere Depressionen, konnte kaum schlafen und hatte Suizidgedanken und -versuche. Es war schon kein Leben mehr. Mir war klar: entweder ein Leben als Mann oder als „Frau“ den Tod. Ich habe mich für das Leben entschieden. Geholfen hat mir, geliebt zu werden als der, der ich bin.

Glaubst du an Gott?

Ja, ich glaube an Gott. Und ich glaube, dass ich mit dem Weg der Geschlechtsangleichung nicht in sein Handwerk pfusche, wie manche meinen. Auch wenn mein Leben mit einem von Geburt an passendem Körper einfacher wäre, sehe ich es heute als eine gewisse Gabe, die Gott mir mitgegeben hat.

Wie reagieren Menschen auch in der Kirche auf dich?

Ich war überrascht wie positiv bei mir alles verlief. Man hört ja immer, die Kirche sei dagegen. Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht. In der EJB bin ich ganz selbstverständlich anerkannt. Wenn ich mich heute nebenbei oute, heißt es häufig: „Was, du warst mal ein Mädchen? Niemals!“ Ich bekomme Respekt, dass ich den Schritt der Angleichung gewagt habe. Dann erkläre ich gerne, wie meine Angleichung bisher gelaufen ist und wie
ich jetzt auf dem Weg bin, meine Identität endlich ausleben zu können.

 

Vielen Dank für das offene Gespräch!
Patrick Wolf

Schlafloses Wandeln – Ein Update

Seit meinem letzten schlaflos Post ist schon wieder eine ganze Weile vergangen. Und ich kann stolz sagen: Es ist kein Problem mehr!

Bevor jetzt die „ER WURDE GEHEILT!“ Schreie losbrechen, muss ich enttäuschen, nein wurde ich nicht. Ich schlafe in einer durchschnittlichen Nacht 3 – max. 5 Stunden. Was für den allgemeinen Schläfer nach einer ziemlich beschissenen Nacht klingt ist für mich der reinste Quell meiner Energie.

Da bin ich tatsächlich mal wieder so etwas wie ein Phänomen. Mit Schlafverlaufsprotokollen konnte recht einfach festgestellt werden dass mein Schlafbedarf verdammt unterdurchschnittlich ist. Wie macht man das: Insgesamt 6 Wochen zeichnete ich mein Schlafverhalten auf. Bettgehzeiten, Schlafenszeiten, wann ich aufwachte, wenn ichs wusste warum ich aufwachte, wann mein Wecker klingelte und wann ich letzendlich aufgestanden bin und dann als abschließende Frage ob die Nacht denn erholsam war.

Das erstaunliche Ergebnis: In Nächten in denen ich nach 1 Uhr ins bett bin und spätestens um 6 Uhr wieder aufgestanden bin, waren die in denen ich mich nach dem aufstehen erholt gefühlt habe.

Also für die Schlafproblematiker hier: Vielleicht schlaft ihr nicht zu wenig, sondern einfach zu viel 😉

Angezockt und Durchgezockt – Ich start mal ne Rubrik

Seit ich mir wieder Steam auf meinem Rechner eingerichtet habe, will ich schon etwas zu Spielen schreiben. Also start ich doch mal den Versuch mich als Game-Blogger zu etablieren. *IRONIE*

Angezockt und Durchgezockt nenn ich den Spaß mal. Nach einem ganzen einfachen Prinzip, entweder ein Spiel gefällt mir, es wird durchgezockt und ich schreib was drüber oder es wird angezockt, ist nicht das Wahre und ich schreib was drüber.

 

Den Start mach ich mit einem ganz klaren Durchgezockt. Es geht um Thief: Deadly Shadows. Dabei handelt es sich nicht thiefum das im Februar auf den Markt gekommene Thief, sondern den Vorgänger aus dem Jahr 2004.

Worum gehts in dem Spiel? Thief sagt eigentlich alles. Man schlüpft in die Rolle von Garrett dem Meisterdieb. Man stiehlt, und stiehlt und stiehlt. Aber im Gegensatz zu auch meinem ersten Verdacht geht es nicht darum teuren Schmuck oder so etwas zu stehlen, sondern zu meist um Artefakte oder Informationen. Natürlcih kann man auch teuren Schmuck stehlen, sollte man auch, den so finanziert man sich seine Ausrüstung. Meine Bevorzugte Waffe: Der Knüppel. Nahezu lautlos kann man so Wachen oder andere Personen mit einem Schlag von hinten ausschalten ohne großartig Sauerei zu machen.

Viel wichtiger als das stehlen ist letzendlich unentdeckt zu bleiben. Durch den Schatten zu schleichen, an Wachen vorbei zu der Beute und wieder davon. Die bereits erwähnte Ausrüstung ist dabei durchaus hilfreich. Mit Wasserpfeilen löscht man licht, mit Gaspfeilen oder -bomben lassen sich Wachen ausschalten. Feuerpfeile helfen gegen Untote und mit Moospfeilen lässt sich der lauteste Boden mit einer natürlichen Trittschalldämmung versehen.

Nachdem ich jetzt nicht großartig Spoilern will folgt nun was mir an dem Spiel besonders gefallen hat und was eher weniger. Ich muss dazu sagen die beiden Vorgänger Thief und Thief Dark Project habe ich beide ebenfalls gespielt und werde zum Teil zu den beiden Spielen Vergleiche ziehen.

 

Besonders gefällt mir schon seit Teil 1 die Ego-Perspektive. Zugegeben zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig gewesen, dennoch habe ich die Möglichkeit der Third-Person-View nie genutzt.

Die Story hat mich gepackt und zwang mich das Spiel innerhalb von 2 Tagen durchzuzocken. Wie gesagt ich möchte nicht Spoilern, aber man möchte einfach wissen wie es mit Garrett und den Geschehnissen in der Stadt (die auch immer nur die Stadt genannt wird) weitergeht.

Die Stadt ist auch liebevoll gestaltet. In mehrere Viertel eingeteilt die man nach und nach auch alle besuchen kann. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist es in Deadly Shadows möglich zwischen den Missionen durch die Stadt zu schleichen, die Beute zu verkaufen, Ausrüstung zu kaufen und in Häuser einzubrechen.

Manche kritisieren ja dass man in diesem Spiel nicht einen auf Rambo machen kann falls man Lust hat. Ich finde gerade dass so gut. Man kann mal Schläge einstecken und auch mal einen Feind bekämpfen falls man ihn nicht diskret ausschalten kann. Aber größtenteils hat man einfach keine Chance wenn man nicht im Schatten bleibt.

Was leider nicht so toll ist: Manchmal sind die Wachen einfach echt strohdoof. Merken nicht wenn Kollegen fehlen oder ändern auch nichts an ausgeschalteten Lichtern. Manchmal gut für den Dieb, manchmal machts das aber auch sehr einfach.

Die Grafik ist für das Jahr 2004 durchaus ok und um Welten besser als bei den Vorgängern. Soweit kann ich sagen wer nicht immer Rambo sein muss und auf Stealth-Action steht. Dem sei Thief:Deadly Shadows dringend empfohlen.

Gerne dürft ihr auch mal auf meinem Steam-Profil und meiner Wunschliste vorbei schauen 😉

 

Schlaflos in Seattle …schön wärs!

In Sache Schlaf hat sich einiges entwickelt und ich möchte euch diese Veränderung natürlich auch mitteilen. Kurz gefasst: Ja ich habe mal wieder wirklich geschlafen.

Wie es dazu kam: Ich habe einiges versucht und verschiedene Tipps ausprobiert. Feng-Shui hat zum Beispiel nicht funktioniert, auch das auspowern um müde zusammenzusinken bei einem Umzug hat nichts gebracht auch Schlaflieder, Meditation, Progressive-Muskel-Entspannung und solche Sachen haben bisher auch keine Wirkung erzielt.

Nachdem aber eine extreme Schlafstörung nicht kompatibel mit einem normalen Leben ist, muss man irgendwann einfach handeln. Für mich war die Zeit zu handeln gekommen als auf der Arbeit nichts mehr ging und ich nur noch unkonzentriert und eigentlich zu nichts zu gebrauchen war, falls iche s überhaupt bis zur Arbeit geschafft hab. Ich hoffe dass ich in der jetzigen Episode der Schlaflosigkeit rechtzeitig die Bremse gezogen habe und nicht wie in meiner letzten Episode 2011/2012 erst nach gut einem Jahr Besserung in Sicht ist.

Die Bremse ist ein Schlafmittel zur akut Behandlung bei starken Schlafstörungen. Zopiclon. Es wirkt auch wenn nicht wie erhofft, denn ein weiteres Problem der Schlafmittel ist nicht nur die Abhängigkeit sondern auch die Toleranzentwicklung. 2011 konnte man mich mit einer halben Tablette (3,75mg) noch regelrecht ausknocken. Jetzt im Jahr 2014 zeigt die Normaldosis von 7,5 mg bei mir folgende gewollte Wirkung: keine. Ich möchte keinen zu Tablettenexpermimenten ermuntern, aber ich würde wetten dass die meisten von euch bei 7,5mg Zopiclon nicht lange stehen würden. Ich seh es zwischen Stolz und Erschütterung dass ich mit dieser Menge mehr als 24 Stunden nicht schlafen konnte, aber die Erschütterung überwiegt.

Keine Sorge, ich mache das ganze natürlich mit ärztlicher Betreuung. Wir haben die Dosis erhöht auf 15mg, also 2 Tabletten und erreichen damit die Höchstmenge die gegeben werden sollte, die Wirkung, naja es reicht mal zum Schlafen, mal nicht.

Es ist ein Teufelskreis mit Schlafmedikamenten und ich hoffe dass ich mich diesmal nicht zu lange im Kreis drehe bis ich zu einer Lösung komm

Heiße Treter braucht der Mann

Wenn man Schuhe braucht dann kauft man sich welche, wenn nicht dann nicht. Oder halt doch. Denn ich bin jetzt doch wieder dem WSV verfallen und hab mir diese schicken Desert Boots ergattert.

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„Schuld“ an diesem Paar Schuhen ist mal wieder der Online-Shop von Gebrüder Götz. Bei denen ist momentan nämlich nicht nur WSV sondern auch noch großes Schuhbiläum. Bedeutet so viel wie: Hammer Schuhe für lau!

75-Jahre-LogoGebrüder Götz ist übrigens ein fränkisches Familienunternehmen mit Sitz in Würzburg und existiert seit 75 Jahren! Anlässlich diesem „Schubiläum gibt es jede Menge zu gewinnen, Rabatte auf Schuhe und, und, und… Lohnt sich auf jeden Fall mal bei denen vorbei zu schauen! Ist auch für jeden Geschmack was dabei!

Ich musste mich wirklich quälen bis ich mich für mein jetziges Paar entscheiden habe, denn es gab einiges an Konkurrenz. Letztendlich hat aber der rote Desert Boot von Tommy Hilfiger Denim die Sache für sich entscheiden können.

1. Wollte ich schon immer mal ein Paar Desert Boots haben

2. Tommy Hilfiger für 40 € (Ich meine Hallo? WTF?)

Und außerdem sind sie rot!

Schluss endlich musste ich mich einfach für sie entscheiden und kam bei dem Preis einfach nicht um sie herum. Wer sie auch haben möchte findet sie mit etwas Glück noch in seiner Größe HIER.

Ich freu mich jeden Tag über meine roten Treter und hoffe ihr freut euch auch wenn ihr welche findet!

Tagebuch eines Schlaflosen II

Nachdem mit den letzten paar Zeilen zum Thema Schlaf bereits eine kleine Diskussion entbrannt ist was die medikamentöse Behandlung von Schlafstörungen angeht erfahrt ihr heute meine Meinung dazu.

Ich bin ein Mensch der erstmal nicht viel von Medikamenten hält. Egal ob Erkältung, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, im Normalfall nehm ich keine Tabletten oder anderes Zeug.

Aber ich bin auch der Meinung dass man irgendwann nicht mehr um Medikamente rum kommt. Und neben schweren körperlichen Erkrankungen (und ich meine nicht den tödlichen Männerschnupfen) sind das für mich auch Depressionen und nach einer gewissen Zeit Schlafstörungen.

Aktuell nehme ich kein Schlafmedikament. Was aber auch nur daran liegt dass ich mich bereits 2012 durch eine riesige Palette an Schlafmedis gequält habe und sich damals schon gezeigt hat dass die Medikamente entweder nicht anschlagen oder einfach zu schnell abhängig machen.

Soweit erst einmal, wen übrigens die Folgen von Schlafmagnel interessieren dem sei diese Infografik ans Herz gelegt:

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Tagebuch eines Schlaflosen I

Momentan begleitet mich ein Freund, den ich nach langem Kampf vor einem Jahr für besiegt gehalten habe: Die Schlafstörung. Eine nichtorganische Insomnie. F51.0.

Das heißt: Mein Körper ist nicht Schuld. Man kann mich drehen, wenden, untersuchen wie man will, man findet nichts was diese Schlafstörung ausgelöst hat.

Auch der lieb gemeinteste Ratschlag ever: Schlaf dich halt mal aus. Bringt leider wenig. Denn dass Problem ist nicht mangelnde Müdigkeit.
Müde ist man ohne erholsamen Schlaf schnell den ganzen Tag. Müde, Konzentrationsspanne wie ein Eichhör…. oh eine Nuss …nchen und Augenringe bis in die Kniekehle, um nur mal einen kleinen Auszug der Probleme zu zeigen.

Ich denke aktuell wird mich das Thema noch eine ganze Weile beschäftigen. Ich werd euch auf dem laufenden halten!

Hol das Stöckchen!

Keine Ahnung wieso, weshalb, warum aber der Chef von Format wollte von mir Stöckchen im kleinen Format zum fotografieren. Daraufhin kam ein Tweet mit einem Link und jetzt weiß ich dass als einer von 5 auserwählt wurde 5 Fragen zu beantworten und dann wiederrum 5 (eigentlich 10) anderen Bloggern 5 (eigentlich 10) Fragen zu stellen.

Nun gut, mit dem Fragen schau ich mal, aber jetzt beantworte ich erstmal Floh’s Fragen.

Du kannst nur ein Social Network mit auf eine hypothetische einsame Insel mit monströser Internetanbindung mitnehmen, welches nimmste mit und warum?

Puh, eine knifflige Frage. Hätte ich das Ziel wieder unbedingt von dieser Insel wegzukommen, ich denk ich würde Facebook mitnehmen, um mit allen Leuten zu teilen, wie scheiße doch diese Insel ist.

Aber nachdem ich eher der Insel-Typ bin würde ich Twitter mitnehmen und mir auf der Insel ein schönes Leben machen. Wer dann zum @inselkönig oder so. Da krieg ich zumindest keine uuuuuuuuunendlichen langen Nachrichten und 140 Zeichen kriegt man schneller voll 😉

eBook / Softcover oder Hardcover?

eBook, ist garnicht meins. Steh da halt doch auf das „haptische Erlebnis“. Beim lesen bevorzuge ich Softcover Bücher, zum Schlagen eher Hardcover.

Trainingshose ja/nein, warum?

Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: NEIN! AUF KEINEN FALL! Trainingshosen gehen nur zum Sport. Aber dann kam wie es so oft ist, eine Frau und verändert alles. Meine Frau würde vermutlich sogar in Jogginghose heiraten, im Prinzip geht alles mit Jogginghose ihrer Ansicht nach, gut ich trag sie mittlerweile zumindest zu Hause.

Hamburg, Berlin oder Castrop Rauxel?

Ganz klar: Hamburg! Da kommen bei mir einfach meine nordischen Gene durch und sorgen für Heimatgefühle. #hach

Lieblingsheißgetränk (Religionsfrage, I know)

Da gibt es bei mir keine Konstante. Von Schwarztee, über Kaffee,  dann Chai Latte dann mal wieder Kaba, ach, ich weiß es nicht 😉

Ich stell (noch) keine Fragen an andere aber wer, weiß was kommt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual…

patrickSeit heute steht ein neuer Mann auf meinem Tisch. Er heißt Patrick Paulsen und ist mein Style Experte. Er hat bisher für 2 Modelagenturen in Berlin gearbeitet und hat bei der Arbeit mit „internationalen Fotografen, Designern und Models“wie er so schön sagt, seinen modischen Blick geschärft.

Aber wie kommt’s dass ich einen Style Experten habe? Wer mich kennt weiß, ich hab ungefähr so viel Style wie ein Besenstil und muss das auch nicht unbedingt ändern. Aber nachdem ich auf dem Blog vom Olschi ein Styling im Wert von 200 € bei Outfittery gewonnen. Und eben bei Outfittery arbeitet mein Patrick.

Vor einer Woche hat mich der Patrick angerufen, wir haben kurz telefoniert was mir so gefällt, welche Kleidergrößen ich habe. Er war ein wenig entsetzt als ich bei seinem Vorschlag „knallpinkes Hemd“ nicht nein gesagt habe, ich dacht mir schließlich er ist der Style Experte, er lachte und meinte „Um Gottes Willen das würde ich dir nicht schicken!“ Ungefähr eine Viertelstunde nach dem mein Handy geklingelt hatte war dann auch alles soweit klar und ich musste nur noch warten bis mein Paket da ist.

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Gestern erwartete mich zu Hause mein Outfittery-Box. Sieht von weiter weg tatsächlich wie eine schicke Schachtel, aber von nah ist es halt doch nur ein einfacher Pappkarton. Dafür hat mich der Inhalt aber echt aus den Socken gehauen.

Vom schick verpackten Inhalt gibt es leider kein Foto denn ich war schon längst beim auspacken als ich dachte ein Foto wäre nicht schlecht.  Drin waren jedenfalls Klamotten im Wert von rund 550€ . Ich hege den Verdacht dass Patrick eigentlich Hellseher ist, denn ich finde es wirklich erstaunlich wie gut er meinen Style getroffen hat.

Foto (5)Ein schicker schwarzer Strickpulli, ein kariertes Hemd Slim Fit geschnitten, ein flauschiger Kapuzenpulli, ein Paar Schuhe und einen passenden Gürtel dazu, ein Cardigan, Hemden, Chinos und eine richtig geile Jeans.

Am liebsten würde ich eigentlich alles behalten, bis auf den Cardigan der ist weniger mein Geschmack, aber Outfittery liegt leider nicht in meiner Preisklasse. Für die 200 € hab ich mir jetzt den Strickpulli, den flauschigen Pulli, die geile Jeans und das karierte Hemd ausgesucht und leg da selbst noch ein bisschen was drauf. Der Rest geht mit kostenlosem Abholservice wieder zurück.

Mein Fazit: Eigentlich echt eine geile Sache, die besser funktioniert als ich vorher dachte, aber leider für mich persönlich zu teuer!